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VfB A-Jugend : SGK Heidelberg U18 3:1 n.V. (1:1)

Das Finale@home begann für den VfB denkbar schlecht, denn mit dem ersten Eckball ging der Landesligist in der 2.Minute in Führung. Samet verlängerte am kurzen Pfosten unglücklich und so hatte Keeper Maurice keine Chance. Unbeeindruckt vom Gegentreffer konzentrierte sich die Mannschaft im weiteren Verlauf und zeigte auf vielen Positionen, dass man keineswegs gewillt war, klein beizugeben. Die Partie war nun völlig offen und der Gast über die seine rechte Seite enorm gefährlich. Aber auch die A-Jugend aus Rauenberg hatte ihre Möglichkeiten. Berkin erzielte mit einem tollen Flachschuss aus der Drehung den Ausgleich in der 16. Minute. Von da an hatte man mehr vom Spiel und die besseren Möglichkeiten. So scheiterte Berkin zwei weitere Male und auch Janis konnte den Ball aus dem Getümmel heraus, nach einem Solo von Noah, nicht über die Linie drücken. Nach der Getränkepause machte der VfB gut weiter und hätte zur Halbzeit in Führung liegen müssen. Die hohen Temperaturen zeigten bei den Spielern natürlich ihre Wirkung und so begann beim VfB ein munteres Wechselspiel, um die jeweils heiß gelaufenen Spieler wieder herunterzukühlen. Im zweiten Durchgang, ca. nach 60 Minuten, schien die Macht vom Mannaberg plötzlich am Ende ihrer Kräfte. Die SGK spielte kluge Bälle durch das Zentrum und Maurice musste gleich zweimal im Eins-gegen-eins 100%ige Torchancen vermeiden. Dazu kam eine berechtigte Zeitstrafe für Oguz, der sein Gegenspieler an der Außenlinie von den Beinen holte. Doch die Rauenberger Kicker überstanden diese Phase bravourös. Nach der Zeitstrafe öffnete sich das Spiel wieder für den Gastgeber und man kam auch zu tollen Chancen. So konnte der Gästekeeper einen tollen Heber von Dennis entschärfen. Auch ein Schuss nach einem der vielen Tempoläufe von Noah ging nur knapp am Gehäuse vorbei.

So kam es zur Verlängerung und plötzlich wurden ungeahnte Kräfte frei. Die erste Hälfte der Verlängerung verlief noch ausgeglichen, aber dann lief die Offensiv-Maschinerie des VfB auf Hochtouren. Gleich mehrere 100%ige Torchancen wurden liegen gelassen uns so dauerte es bis zur 107.Spielminute, als der Fußballgott etwas Glück über den VfB-Rasen streute: Der wiedererstarkte Dennis ging im Höchsttempo über rechts durch und flankte perfekt in den Strafraum, wo Berkin am langen Pfosten lauerte. Den Job erledigte aber ein SGK-Abwehrspieler dessen Klärungsversuch unhaltbar für den guten Torhüter im Kirchheimer Gehäuse landete. Es war allen Rauenbergern klar, dass dieses eine Tor nicht reichen würde um den Willen der U18 aus Heidelberg zu brechen und so spielte man weiter nach vorne. Klarste Möglichkeiten konnten weiter nicht verwertet werden. Die VfB-Fans bangten plötzlich wieder, denn auch die SGK hatte noch einmal eine Großchance, als der Ball die Latte streifte. Vor allen Dingen die Viererabwehrkette leistete nun Unmenschliches. Als bei Paul die Lichter ausgingen betrat Oguz noch einmal die Platte und gab alles für seine Mannschaft. In der dritten Minute der Nachspielzeit befreite Samet dann sein Team. So wie er in der 2.Minute den VfB ungewollt in Rückstand bracht, übernahm er 2.Minuten vor Ende der Partie die Verantwortung, als Berkin ihm den Ball in die Gasse legte. Samet schnappte sich die Kugel und kreuzte den Verteidigerlaufweg. Schulmäßig schob der den Ball flach am Torhüter vorbei ins linke Eck und brachte seine Farben zum Jubeln. Alle wussten nun: Der Pokal gehört dem VfB Rauenberg.

Die Zuschauer sahen ein mitreißendes Spiel und jede Mannschaft hatte enorm viele Möglichkeiten, das Spiel für sich zu entscheiden. Ein großes Kompliment geht an beide Teams für die spielerisch und kämpferische starke Leistung bei unmenschlichen Temperaturen.

Pokalspielleiter Lüll vollzog 15 Minuten nach Spielende die Siegerehrung und übergab die Siegerurkunde Spielführer Andrea. Dieses Jahr darf die A-Jugend dann auch im Badischen Pokal antreten. Die Siegesfeier verlegte man den kurzfristig von der Terrasse zu Ergün in den Clubhausbiergarten, wo man bei gutem Essen und kühlen Getränken den Abend ausklingen ließ. Als der Trainer schließlich die Abrechnung bekam, wurde ihm klar, warum die Jungs in der zweiten Hälfte der Verlängerung so Gas geben konnten. Anzahl der alkoholischen Getränke: 0,0. Das ist im Kreis wohl auch einmalig. In anderen Vereinen greifen Spieler noch im Trikot zur Flasche. In Rauenberg hat man wohl was ganz Besonderes und der Verein darf stolz sein. Auf die Leistung aber auch auf die Außendarstellung dieses Teams. Hut ab!

Die Pokalsieger im Stenogramm:

Maurice Bender (TW): Abi- und Spielnote 1,1 in seinem ersten und gleichzeitig letzten A-Jugendspiel.

Umut Basogul (TW): Mit Trainingsrückstad dieses Mal nur auf der Bank. Obwohl ihm sein Einsatz versprochen wurde, verzichtete er für die Mannschaft. Größten Respekt!

David Erhart (RV): Eine Bank auf der rechten Seite. Zweikampfstark und nahezu fehlerfrei.

Luca Zimmermann (IV): Schnell, stabil, zweikampstark und kompromisslos. Der Shootingstar.

Paul Poley (IV): Fels in der Brandung, Emotionsleader und Organisator.

Oguz Yavuz (LV): Anfangs mit Problemen, dann Stabilisator und überragender Abwehrturm.

Leutrim Krasniqi (RMF): Ruhig, spielstark und in der Verlängerung ganz zweikampfstark.

Samet Kaya (MF): Eigentor, taktgebender Mittelfeldmotor, Siegtor und grenzenloser Jubel.

Andrea Di Lorenzo (MF): Spielführer mit Riesenwillen, spielstark und zu Allem bereit.

Noah Krauß (LMF): 1gegen1-Monster, kein Abschlussglück, Dauerläufer, und meistgefoultester Spieler auf dem Platz.

Jonas Fries (RMF): Kam von der Bank und lief wie noch nie in seinem Leben. Offensiv und defensiv ganz wichtig an diesem Tag.

Dennis Freitag: Sturmturbo mit Kämpferherz, laufstark, Flankengott und hart im Nehmen.

Berkin Özdemir (ST): Ausgleichstreffer erzielt, Elfer verschossen, gute Pässe, Vorbereiter und Kämpfer.

Jannis Matz (LV/LMF): Beschützer von „Oz“, kluger Zweikämpfer, brachte Stabilität auf die linke Abwehrseite.

Yannick Gwiosdzik (MF): Youngster mit viel Spielzeit im Mittelfeld, passstark und ging bis an seine Grenzen.

Tobias Olih (ST): Ballhalter im Sturm. Angeschlagen und trotzdem wichtig, weil er seine Sturmkollegen entlastete.

Niklas Ullrich: „Ureich“ räumte verletzungsbedingt freiwillig seinen Platz. Zunächst traurig, aber es war die richtige Entscheidung Janis den Platz zu überlassen.

Urlaubsbedingt fehlten Moritz Pilz und Nico Fischer, die aber in allen Spielen vor dem Finale wichtige Pfeiler der Mannschaft waren.

Nicht im Spiel, aber als Fans dabei: Niklas Bareis (pausiert), Miran Ergüzel (pausiert), Oliver Bensch (angeschlagen), Josua Grünewald (Vereinswechsel), Eron Bukoshi (Vereinswechsel). Aus der Ferne drückten Co-Coach Joshua Hillesheim und Moritz Höffner die Daumen. Beide waren für die 1.Seniorenmannschaft im Einsatz.

 

Mannschaftsbild A

 

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